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Akne Inversa



Akne ist nicht gleich Akne

Unter “Akne” versteht man im Allgemeinen “Erkrankungen des Talgdrüsenapparats und der Haarfollikel”, heißt es bei Wikipedia. Der Begriff leitet sich vom griechischen Wort für “Spitze, Schärfe, Zenith” ab und deutet somit auf die äußere Erscheinungsform der Akne hin, die sich für gewöhnlich als “Pickel” an der Hautoberfläche bemerkbar macht. Am bekanntesten ist wohl die Akne vulgaris oder simplex, von der viele Jugendliche betroffen sind. Obwohl so mancher darunter zu leiden hat, ist diese gewöhnliche Hauterkrankung aber relativ harmlos. Es gibt hingegen andere Akne-Varianten, welche die Gesundheit schwerwiegend beeinträchtigen können. Zu diesen zählt die Akne Inversa, wobei sie manche sogar als “schwerste Form” der Akne bezeichnen.

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Was ist Akne Inversa? – Kurzcharakteristik einer schweren Hauterkrankung

Akne Inversa hat also mit gelegentlichen Pickeln und Mitessern im Gesicht so gut wie nichts zu tun. Vielmehr handelt es sich hier um eine ernsthafte Erkrankung, die bei Betroffenen großflächige und sehr schmerzhafte Hautentzündungen hervorbringen kann. Diese Abszesse sind chronischer Art, d. h. Akne Inversa entsteht nicht plötzlich und verschwindet wieder, sondern bildet sich fortschreitend und bleibt dauerhaft bzw. bricht immer wieder hervor. Das erstmalige Auftreten kann ab der Pubertätszeit so ziemlich in jedem Lebensabschnitt vorkommen. Sowohl Männer als auch Frauen können betroffen sein. Wer an Akne Inversa erkrankt, muss sich nicht selten einer medikamentösen und operativen Therapie unterziehen. Durch diese Belastungen haben Akne Inversa-Betroffene im sozialen und beruflichen Umfeld einige Nachteile zu erdulden, weshalb diese Krankheit sozialrechtlich gesehen in Deutschland als Behinderung eingestuft wird.

An welchen Körperstellen tritt Anke Inversa auf?

Diese entzündliche und oft sehr schmerzhafte Erkrankung entsteht vor allem in den sog. Feuchtzonen des Körpers. Das sind jene Bereiche, an denen die Haut eines Körperteils häufig auf die eines anderen trifft, so z. B. im Achselbereich, am Gesäß und in der Leistenregion. Letzteres ist besonders bei betroffenen Männern der Fall. Frauen hingegen neigen eher dazu, Akne Inversa im Bereich der Achselhöhle und unterhalb der Brustfalte zu bekommen. Insgesamt spricht man diesbzgl. auch von den “großen Beugenregionen” oder fachsprachlich von den “intertriginösen Arealen”.


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Detailansicht: Wie entstehen Hautentzündungen bei Akne Inversa?

Auch Akne Inversa betrifft, wie eingangs kurz erwähnt, den Talgdrüsenapparat und die sog. Follikel. Talgdrüsen befinden sich in einer unteren Hautschicht, und zwar in der Lederhaut unterhalb der Oberhaut, und haften als eine Art kleines Säckchen am (Haar-)Follikel, also der “Hülle”, in welche die Haarwurzel eingebettet ist. Da die Talgdrüsen selbst keinen eigenen Ausgang haben, müssen sie den Follikelausgang nutzen, um ihr Sekret entlang des Haars an die Hautoberfläche zu befördern. Wenn dieser Vorgang gestört ist, kommt es zu Entzündungen unterhalb der Haut, und eben da beginnt das Problem der Akne Inversa:

Bei den Betroffenen liegt eine sog. Verhornungsstörung vor, die eine korrekte Sekretabgabe der Talgdrüsen stört bzw. ganz verhindert. Es sammelt sich vermehrt Hornmaterial (Keratin) an, kann aber nicht ausgesondert werden. Dadurch kommt es zur Eiterbildung, die im späteren Verlauf nicht nur die Talgdrüsen, sondern auch umliegendes Gewebe und die Schweißdrüsen betreffen kann. Wenn sich dann auch noch die “umkapselten Eiteransammlungen” (Abszesse) häufen, entstehen in weiterer Folge flächige und schmerzhafte Geschwüre. Schließlich kann es sogar zur Bildung von Fisteln kommen, die abnorme Verbindungen bzw. “Kanäle” im Körper bilden. Auch Vernarbungen sind nicht selten und belasten die Betroffenen zusätzlich.

Bakterien spielen bei diesem Prozess eine wichtige Rolle. Gerade in jenen Körperregionen, wo die Akne Inversa entsteht, fühlen sich Bakterien besonders wohl. So bieten z. B. Achselhöhlen aufgrund ihrer Feuchtigkeit und einer höheren Hauttemperatur eine ideale Umgebung für ihr Wachstum. Vor allem eine Art von Bakterium, nämlich der Staphylococcus aureus, konnte in den Eiteransammlungen der Akne Inversa nachgewiesen werden. Bakterien sind zwar nicht der auslösende Faktor für diese Krankheit, ihre Häufung hat aber eine entscheidende Auswirkung darauf, wie schwer die Entzündungen ausfallen.

Die drei Krankheitsstadien nach Hurley

Je nach Schwergrad kann man bei Akne Inversa drei Stadien unterschieden:

  1. Im ersten Stadium bilden sich zunächst vereinzelt oder gehäuft “umkapselte Eiteransammlungen” (Abszesse). Ertasten lassen sie sich als verhärtete, kleine Knoten in der Haut, die sich mit der Zeit auch vergrößern können. Abgegrenzt wird dieses Anfangsstadium von den folgenden v. a. dadurch, dass hier noch keine Fisteln auftreten. Diese sind allerdings ein wichtiges Merkmal der Akne Inversa, weswegen es bei deren Ausbleiben zu Beginn nicht selten zu Verwechslungen mit anderen Formen der Akne kommen kann. So wurde z. B. in manchen Fällen schon fälschlicherweise angenommen, dass es sich bei den entzündeten Knoten um Furunkel handelt, oder es wurde voreilig eine Akne conglobata diagnostiziert.
  2. Das zweite Stadium hingegen ist mit seiner Symptomatik schon wesentlich eindeutiger: Die Abszesse kommen gehäuft an verschiedenen Hautstellen vor und sind wiederkehrend. Bei Druck auf die betroffenen Stellen tritt u. U. das unter der Haut angesammelte Sekret aus, welches ziemlich übel riecht. Die erkrankten Hautareale bzw. ausgebrannten Entzündungsherde vernarben nach einer bestimmten Zeit und es entstehen größere, dunkel verfärbte Flächen. Es kommt auch zur Bildung von sog. Fistelgängen, die eine abnorme Veränderung der Haut darstellen. Dabei klagen betroffene Patienten in diesem Stadium vermehrt über Schmerzen, die sehr stark werden können. Dadurch gepeinigt und auch aus Scham, u. a. wegen des stinkenden Sekrets, ziehen sie sich immer mehr aus dem Alltag zurück. Die schwere Belastung, welche die Akne Inversa in dieser Phase bereits mit sich bringt, lässt sich nicht mehr ignorieren.
  3. Im weiteren Verlauf schreitet der Befall fort, die Abszesse mehren sich flächenartig. Es finden sich in diesem Stadium zunehmend vernarbte Hautstellen, zudem gehäufte Fistelbildung.

Wenn die Krankheit bereits lange andauert kann es den Erkenntnissen von Prof. Dr. med. Breuninger zufolge sogar an den betroffenen Hautstellen zur Entstehung von Krebs kommen, berichtet das medizinische „Flexikon DocCheck“ (http://flexikon.doccheck.com/de/Akne_inversa).
Jedenfalls handelt es sich bei Akne Inversa um eine ernsthafte Hauterkrankung, die sich sicher nicht durch irgendwelche “Hausmittelchen” beseitigen lässt. Solltest du die oben beschriebenen Anzeichen bei dir beobachtet haben, ist es also sehr wichtig, dass du möglichst schnell einen Facharzt aufsuchst.

Ursachen der Akne Inversa

Die Ursachen sind bis heute nicht zur Gänze geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass die Krankheit erblich bedingt ist. Ob man eine Neigung zu Akne Inversa hat, lässt sich also nicht beeinflussen. Es haben sich aber einige Faktoren herausgestellt, welche letztlich zum Ausbruch der Krankheit führen bzw. den Verlauf negativ beeinflussen können:

    • Nikotinabusus
    • Übergewicht
    • Übermäßig starke Schweißbildung (Hyperhidrosis)
    • Hormonelle Faktoren, welche die Talgproduktion beeinflussen
    • Stress

Außerdem kann Akne Inversa als Begleiterscheinung bei anderen Krankheiten aufkommen, z. B. bei Diabetes mellitus, einer Stoffwechselerkrankung, die mit einem chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel einhergeht.

Was jeder selbst zur Linderung der Symptome beitragen kann

Rauchstopp

Dass sich Rauchen allgemein sehr schlecht auf die Gesundheit auswirkt und viele Krankheitsrisiken bringt, ist ja landläufig bekannt. Deswegen liest man auf Zigarettenpackungen ernste Warnhinweise wie “Rauchen lässt Ihre Haut altern”. Auch Menschen mit Akne Inversa sind davon nicht ausgenommen, im Gegenteil: Tabakkonsum als schädlicher Faktor wird immer wieder gerade im Zusammenhang mit Akne Inversa genannt. So berichtet z. B. die Universitäts-Hautklinik Hamburg-Eppendorf, an der man sich seit Jahrzehnten intensiv mit dieser Hauterkrankung beschäftigt hat: “Die Krankheit ist offensichtlich vergesellschaftet mit dem Zigaretten rauchen.” (dr-kimming.de, 2005, http://www.dr-kimmig.de/Operative_Dermatologie/Indikationen_&_Eingriffe/Acne_inversa) In einer entsprechenden wissenschaftlichen Arbeit zu diesem Thema stellte sich heraus, dass nahezu alle einbezogenen Akne Inversa-Patienten starke Raucher waren. Daraus ergibt sich selbstverständlich ein absolutes Rauchverbot, sofern man eine Verschlimmerung des Krankheitsverlaufs verhindern und seine Chancen auf Besserung steigern will.

Reduktion von Übergewicht

Ein weiteres Risiko stellt das Übergewicht dar. Die größeren Hautfalten, die sich durch zu viel Fettanasammlung im Körper bilden, bedingten wesentlich mehr Bereiche, in denen es zur Überlappung von Hautpartien kommen kann. Vermehrtes Schwitzen wird dadurch natürlich auch begünstigt, die Temperatur an diesen Stellen steigt und das wiederum begünstigt die Häufung von schädlichen Bakterien, welche sich gerade unter solchen Bedingungen stark vermehren und die Bildung schmerzhafter Entzündungen vorantreiben.

Diese beiden Faktoren, also Rauchen und Übergewicht, lassen sich durchaus beeinflussen. Es ist zwar verständlich, dass man als Betroffener u. U. geneigt ist, sich durch Zigarettenrauchen, fettiges Essen, Schokolade und dergleichen seelische Erleichterung zu verschaffen. Diese Dinge haben ja auch einen gewissen Beruhigungseffekt, doch die Wirkung ist immer nur sehr kurzfristig und bringt zudem – besonders bei Hautproblemen – nur noch mehr Schwierigkeiten. Die Krankheit verschlimmert sich nur, und möglicherweise zieht man sich auch noch eine Esssucht zu oder wird tabakabhängig. Es leuchtet ein, dass ein kurzer Genuss und eine scheinbare Linderung der seelischen Not diese negativen Folgen nicht aufwiegen kann. Daher: Wenn du von Akne Inversa betroffen bist, denke daran, dass es zu einem gewissen Teil ganz von dir abhängt, wie der Krankheitsverlauf ausfällt. Du kannst ihn positiv beeinflussen, indem du dich gesund ernährst und am besten gar nicht rauchst.

Akne Inversa Behandlung durch Medikamente und chirurgische Eingriffe

Es gibt Medikamente, die bei der Behandlung von Akne Inversa helfen können. Sie tragen in erheblichem Maße dazu bei, dass die entzündeten Hautareale gut abheilen können. So werden z. B. Antiobiotika eingesetzt, um die bakteriellen Infektionen zu bekämpfen. Dadurch kann der Krankheitsverlauf deutlich stabilisiert werden, die Akne Inversa selbst kann aber leider nicht völlig auskuriert werden. Dennoch empfiehlt sich die Gabe von Medikamenten bei Akne Inversa, denn eine vorläufige Abheilung und somit Beruhigung der betroffenen Regionen ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Operation. Diese ist in vielen Fällen leider unumgänglich und wird entweder mit dem Skalpell oder mittels Laser durchgeführt. Eine bestimmte Medikation zur Linderung der Entzündungen und darauffolgende chirurgische Entfernungen der erkrankten Hautstellen sind also nach wie vor die einzig effektive Therapie bei Akne Inversa.

Wenn man sich einer derartigen Behandlung durch Medikamente und/oder chirurgische Eingriffe unterzeiht, sollten unbedingt die beiden oben genannten Risikofaktoren Rauchen und Übergewicht ausgeschlossen werden. Denn nur dann hat man reale Chancen, Akne Inversa erfolgreich behandeln zu lassen und die Intensität der Krankheit einzudämmen. So weisen Ärzte z. B. auf ein absolutes Rauchverbot während der Akne Inversa Behandlung mit dem Medikament Diaminodiphenylsulfon (DADPS) hin. Es kann nämlich auch zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen, und zwar zwischen den Stoffen, die in diesem Medikament enthalten sind, und jenen, die der Zigarettenrauch enthält. Schafft man es jedoch, während der Behandlung gänzlich auf das Rauchen zu verzichten bzw. raucht am besten überhaupt nicht, kann die Gabe von DADPS sehr hilfreich sein. (Mehr zur Therapie mit DADPS findest du unter http://www.dr-kimmig.de/Operative_Dermatologie/Indikationen_&_Eingriffe/Acne_inversa)

Wenn du betroffen bist …

Bist du dir noch nicht sicher, ob du diese Krankheit hast, beobachtest aber die hier beschriebenen Symptome an dir? Dann solltest du umgehend einen Hautarzt aufsuchen. Denn nur ein erfahrener Mediziner kann dir letztlich mit Gewissheit sagen, woran du leidest.

Wenn du von Akne Inversa betroffen bist, dann darfst du wissen: Du bist nicht allein in deiner Not. An die 2 Millionen Menschen in Deutschland leiden laut der Interessengemeinschaft Akne inversa e.V. an dieser Krankheit und den seelischen Belastungen, die sie mit sich bringt. Es gibt Selbsthilfegruppen, die sich speziell diesem Thema widmen und in ganz Deutschland vertreten sind. Ob sich auch in deiner Nähe eine solche Gruppe trifft, kannst du z. B. unter http://akne-inversa.org/selbsthilfegruppen/ nachsehen. Interessant ist auch das Tagebuch eines Betroffenen, welches du unter der folgenden Adresse aufrufen kannst: http://akneinversa.blogspot.co.at/



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