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Männer tragen Bart oder sind täglich oder alle paar Tage mit Rasieren gestraft. Wenn Du zur Rasierfraktion gehörst, kennst Du sicherlich das Problem mit den Pickeln, die danach mit schöner Regelmäßigkeit auftauchen. Wie kommt das überhaupt dazu, dass die ungebetenen Gäste ausgerechnet nach einer Rasur so zahlreich erscheinen?

Pickel: Den Feind verstehen heißt den Feind vernichten!

Um zu verstehen, wie es überhaupt zu Pickeln nach der Rasur kommt, ist es hilfreich zu wissen, wie die Barthaare in der Haut eingebaut sind. Wenn du dann auch noch weißt, was damit beim Rasieren passiert, kapierst du ganz schnell, wo die Pickel herkommen – und kannst dich danach richten, um das zu vermeiden. Aber der Reihe nach.

Wie sind die Barthaare in die Haut eingebaut?

Die Barthaare sind wie alle Haare schräg in die Haut eingebaut. Ein einzelnes Haar beginnt mit einer Haarwurzel, in der das Wachstum stattfindet und die das neu gebildete Material ständig nach oben schiebt. Der Haarschaft kommt oben aus der Haut raus und ist eigentlich immer ein wenig schräg gestellt. Ursprünglich hatte das den Zweck, mit winzigen Muskeln die Haare bei Bedarf hochstellen oder anlegen zu können. Das diente unseren Vorfahren vor allem zur Wärmeregulation. Bei uns sind die Haare weitestgehend verschwunden, aber die Muskeln sind immer noch da: So funktioniert die Gänsehaut.

Für den Haarschaft und die Haarwurzel gibt es von der Hautoberfläche einen Trichter, der nach unten in die Epidermis geht. Der hat den gleichen Aufbau wie der Rest der Haut, mit einer Wachstumsschicht zuunterst und einem oberflächlichen Plattenepithel ganz außen. Nur ist diese schützende Schicht aus verhornten Zellen um die Haarwurzel herum viel dünner als sonst. Dieser Trichter umfasst das Haar nicht übermäßig fest, sodass er sich mit etwas Gezupfe schnell öffnet.

Damit die Haare nicht trocken und spröde werden, versorgen sie kleine Talgdrüsen mit fettigen Substanzen. Du kennst das sicherlich, wenn du trockenes oder fettiges Haar hast – dann funktionieren diese Talgdrüsen nicht richtig. Gleiches gilt auch für die Gesichtshaut, die mal zu trocken, mal zu fettig ist.

Was passiert beim Rasieren?

Beim Rasieren kommst du mit der großen Sense und schneidest die aus ihren Trichtern herausragenden Haarschäfte ab. Die Haarwurzel sorgt für ständigen Nachschub und damit für die Stoppeln, die schon nach einigen Stunden erscheinen, egal wie gründlich du dich rasiert hast.

Die Klingen sorgen dabei naturgemäß für eine mechanische Belastung. Sind die Haarschäfte lang, musst du eine ganze Weile daran mit der Klinge arbeiten, bis sie alle kurz sind. Selbst wenn du mit dem Haarstrich rasiert, ziehst und zupfst du die Haare in ihrem Hauttrichter. Noch schlimmer ist das für die Haare, wenn du gegen den Strich rasiert. Da sie schräg gestellt sind, zieht sie der Rasierapparat genau in die andere Richtung. Und ganz schlimm wird es für die Barthaare, wenn eine stumpfe Klinge an ihnen herum säbelt und sie aus ihrem Trichter herauszuziehen versucht.

Und wieso führt das zu Pickeln?

Die Haarwurzel ist so fest eingebaut, dass sie das ganze Gerupfe und Gezupfe wenig beeindruckt. Das Problem mit den Pickeln hat vielmehr mit dem Haartrichter zu tun. Normalerweise umschließt er den Haarschaft recht eng, sodass nichts zwischen Haut und Haar gerät. Zieht man an dem Haar, geht der Trichter irgendwann auf. Das ist nicht anders, als wenn man einen Pfosten lange genug hin- und her bewegt.

Die so entstandene winzige Öffnung ist ein gefundenes Fressen für die Bakterien, die auf der Haut immer vorhanden sind. Endlich haben sie die Gelegenheit, von der trockenen Oberfläche in Gefilde zu gelangen, die schön warm, feucht und nahrhaft sind. Besonders lecker sind die reichhaltigen Fettvorräte der Talgdrüsen, in denen sie sich munter vermehren wie die sprichwörtlichen Maden im Speck.

Unser Immunsystem ist von solchen Eindringlingen wenig begeistert und kümmert sich um die ungebetenen Gäste. Die Bakterien locken Immunzellen an, die sie aufzufressen beginnen. Zugleich setzen sie Botenstoffe frei, die noch mehr Fresszellen anlocken. Dadurch füllen sich die Talgdrüsen mit Bakterien, ihren Resten, weißen Blutkörperchen und Gewebsflüssigkeit an. So eine wilde Mischung nennt man Eiter – und die unschöne Erscheinung, die dieser in der Talgdrüse der Haarwurzel hervorruft einen Pickel.

Wieso treten die Pickel nach dem Rasieren vor allem am Hals auf?

So ein Pickel kann, wenn Du ihn nicht richtig behandelst, gerade in der Haut am Hals gewaltige Ausmaße annehmen. Du kennst das sicher vom Rasieren – dort treten die meisten Pickel auf und dort werden sie am größten. Das liegt daran, dass hier die Haare noch ein wenig stabiler und dicker sind als in der übrigen Gesichtshaut. Was auch bedeutet, dass man mit Rasierklinge oder Elektrorasierer noch ein wenig mehr daran arbeiten muss, um sie kurz zu bekommen. Zudem rasieren die Meisten hier fast instinktiv gegen den Strich. Heißt mehr mechanische Belastung, heißt hier kommen besonders viele Bakterien besonders leicht in den Haartrichter. Zugleich sind die Talgdrüsen hier am größten und bieten ungebetenen Gästen das meiste Futter.

Was lernen wir daraus?

Wie man die Pickel am besten vermeiden kann. Ein paar Grundregeln:

  1. Je weniger mechanische Belastung, desto weniger beeinträchtigt diese den Haartrichter. Daher sollten die Klingen scharf sein und die Haare am besten eingeweicht, damit sie sich besser schneiden lassen. Zudem sollte man nicht gegen den Strich rasieren, um die Beeinträchtigung möglichst gering zu halten.
  2. Wo wenige Bakterien sind, können auch keine Ärger entstehen. Daher solltest du die Gesichtshaut schon vor dem Rasieren gründlich waschen. Das weicht zudem die Haare auf – siehe Punkt 1. Eine Desinfektion ist aber unnötig, da sie die Haut nur unnötig belastet.
  3. So oder so ist das Malträtieren mit einem Rasierapparat eine kleine Tortur für die Haut. Daher solltest du sie nach der Rasur mit entsprechenden Pflegemitteln behandeln, die Hautirritationen vorbeugen. Diese lassen sich auch vermeiden, wenn man nicht unmittelbar nach dem Rasieren stark schwitzt, etwa beim Sport. Daher morgens erst joggen gehen und erst hinterher rasieren.
  4. Außerdem solltest du deiner Haut ein wenig Regeneration gönnen. Am besten findet sie es, wenn sie einen oder zwei Tage Ruhe nach einer Rasur hat – ein weiteres Argument für den Dreitagebart…


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