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Antibabypille gegen Akne

Für Männer leider ungeeignet gibt es für Frauen eine recht praktische Möglichkeit, um die Akne in den Griff zu bekommen: Die Antibabypille.

Die Antibabypille ist in Deutschland das meistgenutzte Verhütungsmittel: Rund sieben Millionen Frauen täglich nehmen die Pille um sich vor einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen. Warum sollte man hier nicht die positiven Nebeneffekte der Pille nutzen?


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Die Pille besteht, abgesehen von der Minipille, immer aus zwei Bestandteilen: Einem Östrogen und einem Gestagen. Inzwischen gibt es mehrere Gestagene, die antiandrogen wirken. Dies bedeutet, sie wirken der Wirkung der männlichen Sexualhormone entgegen. Da Akne durch eine übermäßige Talgproduktion entsteht, welche wiederum durch die männlichen Sexualhormone hervorgerufen wird, helfen antiandrogene Gestagene die Ursache für Akne zu beseitigen.

Besonders geeignet ist hierfür der Wirkstoff Cyproteronacetat. In Deutschland wird Cyproteronacetat zusammen mit Ethinylestradiol in der Antibabypille Diane 35 vertrieben.

Eine gute Alternative stellt zudem das Dienogest dar. Qlaira oder Valette sind Antibabypillen, die diesen Wirkstoff enthalten und somit gegen Akne helfen.

Bei der Entscheidung für eine dieser Pillen sollte man Verschiedenes bedenken. So ist Cyproteron zwar der effektivere Wirkstoff, er weist aber auch häufiger starke Nebenwirkungen (Depressionen, Thrombosen) auf, als es das Dienogest tut. Sowohl die Valette als auch die Diane 35 enthalten wie die meisten Antibabypillen ein künstliches Östrogen – die Qlaira enthält stattdessen bioidentisches Estradiol, was mit reduzierten Gesundheitsrisiken einhergeht. Dafür ist die Qlaira auch die teuerste unter den drei Antibabypillen.